Hannes Hofbauer: "Feindbild Russland"
Geschichte einer Dämonisierung Die Typisierung „des“ Russen mit allerlei negativen Adjektiven beherrscht aufs Neue die Schlagzeilen deutschsprachiger Medien. Der dabei verwendete Singular ist ein untrügliches Zeichen für Distanz, Abscheu, Hass. Die meinungsbildenden Kräfte im Westen, so lehrt uns die Zeitgeschichte, freundeten sich mit Russland und seinen Führern nur in der Phase der Zerstörung der Sowjetunion an. Schon kurz darauf schlug die Freude über das Ende der kommunistischen Epoche in Skepsis um. Das alte Feindbild entstand neu. Ein Stellvertreterkrieg in der Ukraine verfestigt das gegenseitige Misstrauen. Autor Hannes Hofbauer verfolgt das Phänomen der Russophobie zurück bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Es ging um Herrschaft, Konkurrenz und Meereszugang. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, ungläubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben. „Feindbild Russland“ erzählt die Beziehungsgeschichte des Westens mit Russland und spürt den wirtschaftlichen und geopolitischen Grundlagen der Russophobie nach."Dass mit der Ukraine-Krise Russland wieder zum Gegner wurde, sei eine Rückkehr zur Normalität. Seit der Reichsgründung unter Iwan III. um 1480 kollidieren deutsche mit russischen Interessen. Waren es einst die Ordenssritter, folgt ab 1941 der NS-Staat der Maxime, nur ein kolonisiertes ist ein brauchbares Russland. Hannes Hofbauer zeigt die Kontinuität eines Feindbildes, auf dessen Wirkung Verlass ist." Lutz Herden, FreitagHannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte und arbeitet als Publizist und Verleger. Promedia 2016, 304 Seiten,
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